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PFLEGE-MANIFEST
Wer alte und kranke Menschen nur als Kostenfaktor sieht, der verachtet sie!
Mit Ihrer virtuellen Unterzeichnung können Sie öffentlich dokumentieren, dass Sie sich für die Umsetzung dieses Manifestes einsetzen.
Unter anderem machen Sie damit auch anderen Personen und Institutionen Mut, sich mit den Rechten hilfe- und pflegebedürftiger Menschen und der Ausgestaltung würdevoller Hilfe- und Pflege aktiv auseinander zu setzen.
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Lösung für eine menschliche, hochwertige und bezahlbare Pflege

Für eine obligatorische Zusammenarbeit zwischen ambulanten Pflegediensten und Betreuungskräften aus den neuen EU-Mitgliedsstaaten. Lösung für eine menschliche, hochwertige und bezahlbare Pflege und Betreuung im 21. Jahrhundert in Deutschland.
Warum leben und arbeiten ca. 150.000 osteuropäische Betreuungskräfte in Deutschland?
Den Pflegenotstand beenden - ohne Schwarzarbeit
Ebsdorfergrund (ots) - Zusammenarbeit zwischen ambulanten Diensten und osteuropäischen Betreuerinnen als perfekte Lösung für eine bezahlbare 24-Stunden-Betreuung.
Der BHSB - Bundesverband der Vermittlungsagenturen für Haushaltshilfen und Seniorenbetreuung - setzt sich für eine systematische Zusammenarbeit zwischen ambulanten Diensten und Betreuerinnen aus den neuen EU-Mitgliedsländern ein. "Grundpflege durch einen Profi-Pflegedienst, Betreuung durch eine Osteuropäerin: Genau diese Kombination führt zu einer optimalen Versorgungsqualität, eine Erfahrung, die wir seit Jahren machen," so der BHSB-Vorsitzende Simon Wenz.
Der Verband fordert die Politik deshalb nachdrücklich auf, endlich ein einfaches, leicht verständliches Verfahren zu schaffen, das eine solche Zusammenarbeit möglich macht. "Der Gesetzgeber sollte zwingend vorschreiben, dass in allen Fällen, in denen eine osteuropäische Kraft die Betreuung übernimmt, parallel auch ein ambulanter Dienst zum Einsatz kommt," so Wenz weiter. Allerdings warnt der BHSB nachdrücklich davor, bei einer solchen Zusammenarbeit auf Betreuerinnen zu setzen, die von der Bundesanstalt für Arbeit vermittelt wurden. "Hier lauern juristische und ökonomische Gefahren, die den meisten Familien nicht bewusst sind," so der BHSB-Vorsitzende Simon Wenz. Der Verband favorisiert stattdessen den Einsatz arbeitnehmeränlicher - und damit sozialversicherter - selbständiger Kräfte (siehe Pressemeldung vom 20.112008).
Bundesverband fordert eine einfache, bezahlbare und praktikable Systemlösung
(13.11.08), Paderborn. Auf seiner Jahrestagung verabschiedete der Bundesverband der Vermittlungsagenturen für Haushaltshilfen und Seniorenbetreuung ein klares Votum für die Schaffung eines einfachen praxisorientierten Verfahrens für Betreuungskräfte aus den EU-Beitrittsländern. Vom Altern und der Möglichkeit, pflegebedürftig zu werden, ist jeder Mensch betroffen und bei der bestehenden demographischen Entwicklung wird die Zeit kommen, wo lediglich mit Solidargemeinschaften und freiwilligen Netzwerken eine Chance besteht, die Menschen „aufzufangen“, die sich selbst nicht mehr helfen können.
Vor diesem Hintergrund erscheint es bedenklich, wenn nach Schätzungen über 90% der insgesamt in Deutschland angenommenen 150.000 Haushaltshilfen und Betreuungskräfte schwarz arbeiten, zum Teil, weil die Familien „sparen“ wollen, zum Teil aber auch, weil sie sich die Gesamtkosten von Unterhalt, Pflege und Betreuung anders nicht leisten können. „Es ist höchste Zeit“, so Werner Tigges, Sozialexperte und Vorstandsmitglied des BHSB, „durch Schaffung eines einfachen Verfahrens den Schritt zu einer soliden und offiziellen Zusammenarbeit zu ermöglichen“.
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