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Pflegereformverdrossenheit in der Politik

Entstehen so die Wutbürger von morgen?

(ddp direct) Vielerorts ist in den letzten Jahren häufig von der Politikverdrossenheit unter Deutschlands Bürgern gewarnt worden. Die aktuell brisanteste Verdrossenheit findet sich jedoch überraschenderweise unter Deutschlands Politikern selbst: Die Pflegereformverdrossenheit greift nicht erst seit dem enttäuschenden Referentenentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit um sich.

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Höhere Lebensqualität nach Brachytherapie - Aktuelle Ergebnisse der SPIRIT-Studie

24-Stunden-BetreuungHöhere Lebensqualität, kaum Inkontinenz und bessere Erektionsfähigkeit. Die jüngsten Ergebnisse der SPIRIT- Studie zeigen deutliche Vorteile der Brachytherapie gegenüber der radikalen Entfernung der Prostata bei Patienten mit einem lokalisierten Prostatakarzinom. Auch hinsichtlich der Patientenzufriedenheit ist die Brachytherapie der OP weit überlegen.

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Persönlichen Budget: Neue Broschüre in leichter Sprache

24 Stunden Betreuung, 24 Stunden Pflege, Pflegehilfe270 Menschen in Westfalen-Lippe planen ihre Hilfe mit dem "Persönlichen Budget" vom LWL
Münster (lwl). In Westfalen-Lippe planen 270 Menschen mit wesentlicher Behinderung ihre Hilfe für das tägliche Leben eigenständig mit dem so genannten Persönlichen Budget. 2008 waren es noch 96 Personen. Um noch mehr Menschen in ein selbstbestimmteres Leben zu führen, hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) die kostenlose Broschüre "Das Persönliche Budget in leichter Sprache" veröffentlicht.

Auf 22 Seiten im Din-A-4-Format wird auch für Menschen mit geistiger Behinderung in einfacher Sprache und mit vielen Illustrationen erklärt, was das Persönliche Budget ist und wie man es beantragen kann. Leser finden hier auch Informationen zu den möglichen Schwierigkeiten der Selbstbestimmung und wo sie beratende Hilfe bekommen. Im Internet stehen die Informationen unter http://www.budget.lwl.org.

Das Persönliche Budget wurde 2008 bundesweit eingeführt. Es ist keine zusätzliche Leistung der Sozialhilfe, sondern die Menschen mit Behinderung bekommen das Geld direkt und organisieren sich damit die notwendige Unterstützung von Diensten, Einrichtungen, Firmen oder Privatpersonen selbst. Das können Mittel für ambulant betreutes Wohnen sein, oder für Begleitpersonen die bei der Freizeitgestaltung benötigt werden. Im Durchschnitt erhielt jeder Mensch mit persönlichem Budget knapp 450 Euro im Monat. Bisher organisierten sich überwiegend psychisch kranke Menschen ihre Leistung selbstständig.

Das Persönliche Budget in leichter Sprache.

Hrsg. Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), LWL-Behindertenhilfe Westfalen. Münster, 1. Auflage 2011, 22 Seiten.

Bestellung der Broschüre unter:

Marita Brown, Telefon: 0251 591-3610, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

oder Sie finden die Broschüre im Internet unter:

http://www.budget.lwl.org

   

Jedes zweite Unternehmen will Demografie-Beratung

Wuppertal (16.12.2011) Auf der Prioritätenliste deutscher Unternehmen rückt das Thema Gesundheit nach vorne. Das zeigen Ergebnisse des Barmer GEK Firmenkundenmonitors Gesundheit 2011, einer Online-Befragung unter 1600 Betrieben. Während im Jahr 2009 noch 42 Prozent der Firmenkunden Gesundheitsförderung für "sehr wichtig" hielten, sind es 2011 schon 64 Prozent.

Am auffälligsten ist die Hinwendung zum Thema "Demografischer Wandel". Im Jahr 2009 hatten lediglich 19 Prozent der befragten Unternehmen Interesse an weiteren Unterstützungsangeboten auf diesem Feld signalisiert. Zwei Jahre später sind es bereits 48 Prozent.

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Menschen mit beginnender Demenz: Fähigkeiten erhalten und das Leben gestalten

24-Stunden-Betreuung, 24-Stunden-Pflege, PflegehilfeBerlin, 6.12.2011. Demenzerkrankungen werden heute immer häufiger schon ganz zu Beginn diagnostiziert. Dadurch rücken Menschen mit beginnender Demenz stärker in den Blickpunkt. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft nimmt sich dieses Themas seit 2007 kontinuierlich an, unter anderem im Schwerpunkt des gerade erschienenen Alzheimer Info 4/2011. Prof. Alexander Kurz, Leiter der Gedächtnisambulanz der TU München, sagte dazu: „Die Betroffenen sind, unabhängig von ihrem Lebensalter, in hohem Maße selbstbestimmt und entscheidungsfähig, melden sich zu Wort und artikulieren ihre Bedürfnisse. Damit entsprechen sie ganz und gar nicht dem herkömmlichen Bild der Demenzkranken, für die in erster Linie Pflege und Versorgung organisiert werden muss. Bei Menschen mit Demenz in der frühen Phase geht es um den Erhalt von Fähigkeiten, um Teilhabe und um sinnvolle Lebensgestaltung“.

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